Johanna sez:
Johanna sez: „Naja, also irgendwann wollen wir schon mal Kinder.“
My mama sez: „Hm… Und wollt ihr dann vorher auch heiraten?“
Johanna sez: „Um Gottes Willen! Auf g-a-r k-e-i-n-e-n Fall!“
My mama sez: „Und wieso nicht?“
Johanna sez: „Ich glaube halt einfach nicht an die Ehe.“
My mama sez: „Es hat aber auch Vorteile. Allein so steuerlich.“
Mein Misstrauen in die Ehe kommt natürlich nicht von ungefähr. Ja, auch ich bin ein Scheidungskind – mehrfach. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich den Glauben an eine Partnerschaft bis dass der Tod uns scheidet verloren habe oder ob ich ihn vielleicht einfach nie hatte.
Meine Ex-Stiefmutter (told ya!) vertritt die Einstellung, dass sie sich gegenüber einem Ehemann mehr verpflichtet fühlen würde. Wenn ihr „Freund“ sie betrügen würde, würde sie sich sofort trennen. Wenn aber ihr „Mann“ fremd ginge, würde sie bei ihm bleiben und versuchen das Problem zu lösen. Ich dagegen sehe einfach keinen Sinn darin, jemanden durch einen Ring an mich zu ketten.
Wenn eine man in eine Beziehung investiert, dann hält sie und wenn man nicht mehr investiert, sollte sie vielleicht einfach nicht mehr sein. Warum sollte man sich sein Leben lang an eine Person binden? Was ist daran schlimm mit jemandem vielleicht nur ein paar Jahre glücklich zu sein? Warum sollte so eine Beziehung weniger wert sein? Warum muss es für immer und ewig sein?





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