Archiv der Kategorie 'Evil Me - Constanze'

Johanna-Constanze: Mit Bindestrich

Johanna sez:

Mit Bindestrich (Zum Hören klicken)

(Zum lesen lesen)

Sie schenkte ihm ihr Herz und er hatte es genommen – nicht gebrochen, sondern es immer wieder mit Füßen getreten, bis es in tausend Teile zersprang. Johanna sah es so oft nicht kommen, spürte nur immer wieder den Schmerz. Doch sie konnte sich nicht helfen. Niemand konnte das.

Constanze versuchte es wieder und wieder. Sie hatte geschrien und gekämpft für Johanna. Um die Liebe eines Mannes, der nicht bereit war sie zu geben. Constanze flehte Johanna an, stark zu sein, ihm die Stirn zu bieten oder wenigstens den Rücken zu kehren. Zu nehmen, was von ihrer beider Herz noch übrig war und nicht zurückzusehen. Doch Johanna glaubte, stritt und weinte weiter in der Hoffnung eines Tages auch sein Herz zu besitzen.

Die Monate vergingen und während Freunde nur noch verständnislos die Schultern zuckten, war es Constanze, die nie aufgab. Und plötzlich kam der Tag an dem alles ein Ende hatte. Weder Constanze noch Johanna konnten im Nachhinein sagen, warum es soweit war. Waren keine Tränen mehr da, die geweint werden konnten? War es die neue Liebe, die leicht, kaum merklich in der Luft lag, wie der kommende Frühling?

Gemeinsam standen sie vor ihm und beendeten, was vielleicht nie richtig angefangen hatte. Während er an Johannas Schulter weinte und flehte und endlich die drei Worte sagte, auf die Johanna so lange gewartet hatte, stand Constanze hinter ihr und gab ihr die Kraft ihn hinauszuwerfen aus der Wohnung und aus ihrem Leben. Da war ihnen beiden, Constanze und Johanna, wieder klar, warum sie doch mehr verband als nur ein Bindestrich.

Wer ist denn Constanze, diese Bitch?! Gib mir mehr davon.


Constanze und Karma (die alte Schlampe)

Seeed sez: Es kann egal sein ob du studiert hast oder gut fickst – was du verdienst ist was du kriegst.“ („What you deserve is what you get“, Music Monks, 2003, Downbeat/Warner)

Johanna sez:

Da wir heute Freitag haben und ihr sicher alle eh nur noch halbherzig am Arbeiten seid, dachte ich, es gibt heute mal was auf die Ohren.

Constanze und Karma (die alte Schlampe)

(drauf klicken für Ton)

Die mitunter etwas holprige Lesung bitte ich zu entschuldigen, ich über noch…*

Wer ist denn diese Constanze? Die Antwort.

*Namen sind übrigens geändert**

**oder auch nicht?***

***oder auch doch?

Constanze will spielen (continued)

Seeed sez: “She lifts her shades up, her eyes get me shot back in our spot. She´s rushing my blood. (..) She twists me right around her pretty finger and this is why I got to stay.” (”She got me twisted“, Next!, 2005, Downbeat/Warner)

Johanna sez:

(Der Anfang)

Ebenso erschrocken runzelte Johanna die Stirn. Schließlich waren sie und Constanze vollkommen ungebunden, seit sie mit Egon Schluß gemacht hatten.

„Naja, es läuft halt im Moment nicht so gut mit Thorsten“, flötete Constanze während sie Christoph vertraulich die Hand auf die Brust legte. „Aber ich liebe ihn schon noch sehr“, fügte sie mit flatternden Wimpern und geschürzten Lippen hinzu. Christoph war einerseits verwirrt angesichts so viel weiblicher Widersprüchlichkeit, fühlte sich andererseits nun besonders angestachelt Constanzes Gunst für sich zu gewinnen.

So spendierte er Drinks und präsentierte er sich von seiner charmantesten Seite, was Constanze mit bewundernden, aufmunternden Blicken honorierte, während sie in regelmäßigen Abständen ein geseufztes „Ach es ist..“ oder „Ich weiß nicht…“ einstreute.

„Die ist ja wieder drauf!“ dachte Johanna, zuckte aber dann die Schultern in ließ Constanze spielen.

Constanze will spielen

Seeed sez: „She lifts her shades up, her eyes get me shot back in our spot. She´s rushing my blood. (..) She twists me right around her pretty finger and this is why I got to stay.“ („She got me twisted„, Next!, 2005, Downbeat/Warner)

Johanna sez:

Eigentlich hatte Johanna Constanze gar nicht mitnehmen wollen in den Club. Die war ihr schon die letzten Tage viel zu unruhig gewesen. Doch natürlich hatte Constanze wieder ihren Willen durchgesetzt und war einfach heimlich mitgekommen.

Nun saßen sie da in einer schummrigen Ecke, tranken Bier und Johanna lauschte während Constanze in eine Unterhaltung mit ihrer neuen Bekanntschaft Christoph vertieft war.

Doch irgendwie schien Constanze nicht ganz bei der Sache zu sein. Immer wieder fummelte sie nervös und vermeintlich in Gedanken an dem dünnen Silberring herum, der an ihrem linken Ringfinger steckte.

Dies fiel letztendlich auch Christoph auf: „Du hast doch keinen Freund, oder?“ frug er. „Ach, naja… irgendwie schon…“ säuselte Constanze und blickte Christoph bedeutungsschwanger in die Augen, der wiederum seinen Blick erschrocken aus ihrem Dekolltée löste.

Ebenso erschrocken runzelte Johanna die Stirn…

(Fortsetzung folgt.)

Constanze lernt Blockflöte

N.E.R.D sez:Thrasher, I’m a thrasher. I’m a thrasher. You ain’t no thrasher. That I’m a thrasher.“ („Thrasher“, In search of…, 2001, Virgin/EMI)

Johanna sez:

Als Johanna 6 oder 7 Jahre alt war, hielten es ihre Eltern für eine gute Idee, dass sich ihre Tochter musikalisch etwas weiterbildete. Blockflöte sollte es sein. Johanna war von der Vorstellung zwar nur mittelschwer begeistert, übte aber, braves Mädchen, das sie nun mal war, trotzdem fleissig.

Während Johanna also die Tonleiter rauf und runter flötete, dass es eine wahre Freude war, saß Constanze bockig daneben und langweilte sich ganz fürchterlich. Constanze fand Blockflöte saudoof. Viel lieber als hier zu hocken, wollte sie mit ihrem besten Freund und heimlicher Liebe Sven-Axel Höhlen bauen und Schätze suchen gehen.

ubenmachtspass

So brütet Constanze vor sich hin und wurde von Sekunde zu Sekunde wütender. Als Johanna sich schließlich zum 15. Mal an derselben Stelle verspielte, packte Constanze die Blockflöte und schmetterte sie mit aller Kraft auf den Kinderzimmerfußboden, wo sie umgehend in zwei Teile und tausend Splitter zerbarst.

Als die Eltern fragten, was denn wohl mit der Blockflöte passiert sei, klimperte Constanze mit den Wimpern und schwor die sei einfach nur runtergefallen. So richtig glauben konnten die Eltern das zwar nicht, aber wer wollte Johanna schon böse sein, wenn sie mit ihren großen, grünen Augen so treu guckte…

(Äh Papa, sag mal liest du hier eigentlich mit?? Is doch verjährt oder?? Und eigentlich wart ihr doch sicher froh, als die Flöte weg war?)

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