Archiv der Kategorie 'Berlin'

Ein ganz normaler Tag eben.

Johanna sez:

Falls ich euch genauso fehle, wie ihr mir, dann seht hier, was mich den ganzen Tag von euch fernhält.

Ein ganz normaler Tag eben. – Der Film

Zurück unterm Regenbogen: Motzstrassenfest 2009

Bloodhound Gang sez: “I wish I was queer (…) See I’m not queer I’m too ugly” (”I Wish I Was Queer So I Could Get Chicks”, One Fierce Beer Coaster, 1997, Geffen/Sony BMG)

Johanna sez:

Wieder ein Jahr rum. Wieder schwul-lesbisches Stadtfest. Wieder war es amüsant, friedlich und eben ein bißchen schräg. Show-Highlight dieses Jahres Jeff Luie! Dagegen verlor in unserer Achtung im Vergleich zum Vorjahr Sven Rebentisch, der offensichtlich ein Problem mit Hip-Hop-Fans hat (EDIT: Zur Richtigstellung). Dabei beginnt Demokratie doch bei Sexualität!

Neues Outfit shoppen?

Mehr Spass in Bildern.

Zahn der Zeit

A sez: „I don’t have a choice, you know I’m only young. I’m getting older.“ („Old Folks“, A vs. Monkey Kong, 1999,  Tycoon Recordings)

Johanna sez:

Da gehen sie hin, die Zeiten unbeschwerter jugendlicher Feierei. Die Zeiten, in denen die Nacht zum Tage wurde. Die Zeiten, in denen vor Sonnenaufgang an Schlaf nicht zu denken war. Freitag und Samstag. Sonntag reichte ja zum ausruhen.

Dieser Tage wache ich Samstagmorgen auf. Schmerzen in Körper und Geist. Dabei war es gar nicht so spät. Immerhin die Zeitung war schon im Briefkasten. Doch der Tag ist dahin. Schleppe mich mit letzter Kraft zur Videothek. Die Sonne zu hell, die Autos zu laut. Wieder zu Hause die Vorhänge zuziehen. Ganz fest. Filme ohne Hirn, denn das funktioniert heute eh nicht.  An Ausgehen ist nicht zu denken. Fluchend auf den Pizzaboten warten. Dabei das schlechte Gewissen nichts geschafft zu haben. Und schließlich um viertel vor elf wie erwartet beim zweiten Film einschlafen.

Ach ja, und ganz allein kurz vor 5 am menschenleeren U-Bahnhof Potsdamer Platz wars auch gruselig…

Unterwegs

Amanda Diva sez: „(…) it moves us in a direction,  that we don’t know, but somehow low we find the flow and with it we go.“ („From dusk till dawn“, Spandex, Rhymes & Soul EP (Download), 2009)

Johanna sez:

Fahrradampel

Durch den frühen Berliner Morgen zur Arbeit radeln – viel mehr ist diese Woche nicht passiert. Nächste Woche wieder mehr Content versprochen!

Schwarz zu blau

Peter Fox sez: „Guten Morgen Berlin.“ („Schwarz zu blau„, Stadtaffe, 2008, Downbeat/Warner)

Johanna sez:

Die Morgenluft legt sich kalt und feucht auf mein Gesicht. Es ist kurz vor 6 in der Hauptstadt, die langsam erwacht, sich streckt und schüttelt und dabei noch ganz leise ist. Ein müdes Brummen der Lieferwagen mit Schlaf in den Augen.

Innenhof

Es ist zu früh für Musik. Die ersten Vögel zwitschern und erinnern mich daran, wie Frühling sich anfühlen kann, während ich um die sich in der Dämmerung nur schemenhaft abzeichnenden Gebirge aus Hundescheisse herumtanze. Mir entgegen wanken Gestalten. Irgendwo klackern Absätze über den Asphalt und ich bin froh, dass es nicht meine sind. Sneakers schleichen.

Dämmern

Die U-Bahn rauscht in den Bahnhof und spuckt mir plappernde Party-Touristen entgegen. Der Soundtrack ihrer Nacht vermischt sich kurz mit dem meines Morgens. Ich setze mich zu Menschen, die schlafen, manche mit geschlossenen, andere mit offenen Augen. Während ich die einzige Musik aufdrehe, die ich immer ertragen kann, brause ich in den Tag und ganz langsam wird schwarz zu blau.

Sonnenaufgang

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