Archiv für Februar 2009

Constanze lernt Blockflöte

N.E.R.D sez:Thrasher, I’m a thrasher. I’m a thrasher. You ain’t no thrasher. That I’m a thrasher.“ („Thrasher“, In search of…, 2001, Virgin/EMI)

Johanna sez:

Als Johanna 6 oder 7 Jahre alt war, hielten es ihre Eltern für eine gute Idee, dass sich ihre Tochter musikalisch etwas weiterbildete. Blockflöte sollte es sein. Johanna war von der Vorstellung zwar nur mittelschwer begeistert, übte aber, braves Mädchen, das sie nun mal war, trotzdem fleissig.

Während Johanna also die Tonleiter rauf und runter flötete, dass es eine wahre Freude war, saß Constanze bockig daneben und langweilte sich ganz fürchterlich. Constanze fand Blockflöte saudoof. Viel lieber als hier zu hocken, wollte sie mit ihrem besten Freund und heimlicher Liebe Sven-Axel Höhlen bauen und Schätze suchen gehen.

ubenmachtspass

So brütet Constanze vor sich hin und wurde von Sekunde zu Sekunde wütender. Als Johanna sich schließlich zum 15. Mal an derselben Stelle verspielte, packte Constanze die Blockflöte und schmetterte sie mit aller Kraft auf den Kinderzimmerfußboden, wo sie umgehend in zwei Teile und tausend Splitter zerbarst.

Als die Eltern fragten, was denn wohl mit der Blockflöte passiert sei, klimperte Constanze mit den Wimpern und schwor die sei einfach nur runtergefallen. So richtig glauben konnten die Eltern das zwar nicht, aber wer wollte Johanna schon böse sein, wenn sie mit ihren großen, grünen Augen so treu guckte…

(Äh Papa, sag mal liest du hier eigentlich mit?? Is doch verjährt oder?? Und eigentlich wart ihr doch sicher froh, als die Flöte weg war?)

Erinnert ihr euch eigentlich noch?

Bedouin Soundclash sez: „Until we burn back into the sun.“ („Until we burn into the sun“, Street Gospels, 2007, Vertigo Be/Universal)

Johanna sez:

Als ich eben im Dunkeln von Spaß zuletzt Fitness zuerst nach Hause humpelte (Bauch-Beine-Po-Kurse sind vom Teufel persönlich erfunden worden und der direkte Vorhof zur Hölle!!!) pfiff mir der eisig kalte Berliner Nachtwind um die Ohren und ich konnte nicht umhin mich zu fragen: Johanna, erinnerst du dich eigentlich noch, wie es war…

…im T-Shirt nicht zu frieren? …das Klatschen von Flip-Flops auf der Straße zu hören? …Wassereis zu essen? …rauchigen Grillduft zu riechen? …abends im Biergarten zu sitzen? …beim Fahrrad fahren zu schwitzen? …endlich in den See zu springen? …barfuß durchs Gras zu laufen? …in den knallblauen Himmel zu starren? …von Rasensprengern nass zu werden? …Sonne auf der nackten Haut zu spüren?

bunte zehen

Immerhin auf meinen Zehennägeln ist schonmal Sommer.

Introducing: Kid CuDi

Kid Cudi sez: „The lonely nites, they fade away he slips into his white Nikes.“ („Day’n Nite“, Man on the Moon: The Guardians, 2009, GOOD Music)

Johanna sez:

Seit mein Fitnessstudio einen anderen Namen hat, wird dort auch irgendwie umgebaut. Frei nach dem Motto „Fitness First“ haben alle Fernsehgeräte nun keinen Ton mehr. Deswegen sah ich Kid Cudis „Day’n Nite“ erstmal lautlos. Komischerweise konnte ich mir den Namen aber merken, bis ich zu Hause war, schließlich kam er mir irgendwie bekannt vor…

kidcudi

Zu Recht! Kid Cudi kooperierte mit niemand geringerem als Mr. West persönlich bei dessen aktuelle Single „Welcome to Heartbreak“. Seit letztem Jahr ist er bei dessen Lable GOOD Music unter Vertrag und wird im Frühjahr/Sommer diesen Jahres sein erstes Album „Man on the Moon: The Guardians“ rausbringen.

Auf seiner Homepage beschreibt Kid Cudi sein Werk als nächstes Level der Musik für diese und kommende Generationen. Nun gut, Bescheidenheit war im Hip Hop ja noch nie eine Zierde. Wer sehen will, was dran ist, kann mal bei myspace reinhören oder sich hier Kid Cudis Mixtape „A Kid named Cudi“ runterladen.

Übrigens wurde Kid Cudi kürzlich immerhin schonmal verhaftet, weil er das falsche Schuhwerk dabei hatte. Na, wenn das mal nicht eine ganz große Karriere wird!

(Bild von hier.)

10 Dinge, die ich solo mache

Chicago sez: „Everybody needs a little time away, I heard her say, from eachother. Even lovers need a holiday, far away, from eachother.“ („Hard to say I’m sorry“, Chicago 16, 1982, Full Moon/Warner)

Johanna sez:

Wenn der Liebste ein paar Tage aus dem Haus ist, geht es hier abersowasvon rund, denn dann tue ich folgendes:

1. Morgens scheisse laut Radio-Bums-Buden-Musik im Badezimmer hören

2. Sekt trinken und Topmodel-Schwachfug gucken

3. Zuviel twittern

4. Genüsslich mitten in der Mitte vom Bett schlafen

maske1

5. Mit Helmut kuscheln

6. Den Ladyshaver links liegen lassen

7. Saudumme Tanzfilme mit halbnackten Typen gucken (mehr Sekt trinken)

8. Unsinn bloggen

maske2

9. Beängstigende Gesichtsmasken auftragen

10. Ihn dann doch ganz, ganz  dolle vermissen!!!

Der Montagmorgen-Schmunzler

Jonathan Mann sez: „Just do the things that you love to do!“ (The Fun Day Anthem, 2009, von  Rock Cookie Bottom, über Kaal)

Johanna sez:

Über den Sinn und vorallem Unsinn von Bewerbungsschreiben, hatte ich mich ja bereits hinreichend geäußert. Dem ganzen steht die Farce eines Bewerbungsgespächs in nichts nach. Deswegen werde ich es demnächst vielleicht so angehen:

Jetzt muss ich mir nur noch Gedanken über meine „special skills“ machen…

Mit Dank an meinen Brude Monsieur Villeret.

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  • So Kinder, ich muss aufs Soffa und nen richtig schön dummen Film gucken. Mehr mach mein Hirn einfach nicht mehr heute... 1 week ago
  • Da ist man einmal weg und schon mach twitter komische neue Sachen. 1 week ago

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