Smooth criminal

Patrice sez: “They put a number on every arm of every baby, that’s just been born. And when we have to go they put that same number on your toe. Because them scared, you know them scared.” (”Scared”, How do you call it, 2003, Yo Mama/Sony BMG)

Johanna sez:

Ihr wolltet euch immer schon mal wie ein richtiger Krimineller fühlen, aber um herumzuzumwinkeln fehlt euch das nötige Kleingeld und fürs fritzln der Keller?! Dann habe ich hier einen Tipp für euch: Beantragt, wie ich heute, einen (neuen) Reisepass!

Seit 01.11.2007 wird dieser mit euren persönlichen Fingerabdrücken versehen. Wer nun an ausgelutschte Stempelkissen und für immer stigmatisierende Tinte an den Fingern denkt, dem sei gesagt, dass es auf diesem Gebiet Fortschritte gegeben hat: Der Abdruck wird inzwischen elektronisch gescannt. Das Gefühl der Kriminalisierung bleibt trotzdem irgendwie erhalten.

Also auf zum örtlichen Bürgerbüro! Nicht vergessen: 59 Euro Bearbeitungsgebühr und eines dieser ausgesprochen schmeichelhaften biometrischen Fotos. Den geforderten neutralen Gesichtsausdruck hab ich glaube ich gut hinbekommen, oder?

Schade, mit der Jelly-Belly-Klauerei ist es dann jetzt, wo meine Fingerabdrücke bekannt sind, wohl aus…

2 Antworten zu “Smooth criminal”


  1. 1 maYO 1. August 2008 um 18:09

    Ich könnte die Fingerabdrücke auf den Jelly-Bellys schnell für Dich verschwinden lassen. *yummy*

  2. 2 Jens 1. August 2008 um 20:39

    Ich sage nur, Sandpapier.
    Es lebe der Wiederstand.


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