N*E*R*D sez: „Time for some action“ („Time for some action“, Seeing sounds, 2008, Interscope/Universal)
Johanna sez:
Vier Jahre sind inzwischen seit dem letzten N*E*R*D Album „Fly or Die“ ins Land gegangen. Es wurde also in der Tat Zeit für neues aus dem Hause Neptunes. Zumal Pharrels Soloalbum („In my mind“, 2006) die Lücke kaum füllen konnte und deutlich machte, warum N*E*R*D (No One Ever Really Dies) zwei weitere Mitglieder, Shae und Chad, zählt.
„Seeing sounds“ schließt die Lücke zwischen „In search of“ (2001) und „Fly or Die“ (2004), in dem es einerseits mit verkopften, elektrolastigen Tracks, wie man sie vom ersten N*E*R*D Album kennt, andererseits mit entspannten, instrumentalen Nummern, im Stil der letzten Platte, aufwartet.
Die Beats sind, wie nicht anders zu erwarten, mit Liebe zum Detail designt, kreativ, einzigartig und in sich perfekt und transportieren so den N*E*R*D typischen Sound. Schade, dass die Neptunes derzeit wenig produzieren und somit der Endlos-Timbaland-Ära ein Ende setzen.
„Seeing sounds“ ist wie alle N*E*R*D Alben keine ganz leichte Kost, aber für alle die, die alten Alben mochten, und alle, die sich muskalisch weiterbilden wollen, führt kein Weg daran vorbei.

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